Kann einer der Superstars dieser EM 2012 werden, unser Mesut by Nacho Alegre
Zum Fototermin in Madrid ist auch ein Cousin von Mesut Özil mitgekommen. Er ist etwas älter als die Nummer 10 und war dabei, als Mesut im Gelsenkirchner "Affenkäfig" bolzte. Stimmt es, dass damals die Jüngeren immer gegen die Älteren spielen mussten? Ja, sagt er, aber wir fanden nichts dabei, das war eben so. Wir haben trotzdem immer gewonnen, fügt er mit einem breiten Grinsen hinzu. Ob Jungs eben so sind, ob die Mannschaftsbildung mit der auf Seniorität geeichten Autoritätsstruktur in islamischen Kulturen zu tun hat? Wer will das wissen? Entscheidend ist, dass Mesut schon in frühen Jahren lernte, sich gegenüber Stärkeren zu behaupten. Er spielte in einer aussichtslosen Position und musste über sich hinauswachsen. Der Einsatz seiner naturgegebenen Kräfte war dabei nicht genug, es ging darum, Talente zu entwickeln, mit denen sich die körperliche Unterlegenheit kompensieren ließ. "Da ging es um Tricks, um Durchsetzungsvermögen", sagt Özil selbst: "Das hat mich weitergebracht." Und da die Kids des Internetzeitalters nicht mehr in einem Vakuum kicken, sondern die besten Spieler der Welt gerade ein paar Klicks weit entfernt sind, ging Mesut nicht nur bei seinem älteren Bruder und dessen Freunden in die Lehre, sondern auch bei den ersten Ligen der Welt. Immer wenn Zidane eine neue Finte gezeigt hat, sagte er einmal, bin ich sofort auf den Platz, um sie nachzumachen.
So wurden auf dem Bolzplatz in Gelsenkirchen-Bismarck die Weichen gestellt für einen Spielstil, der so minimalistisch wie effektiv ist. Man sieht Mesut Özil kaum je in Rangeleien, für die Kraftpakete unter seinen Gegnern ist er zu schnell und für die tückischen Fummeleien zu grazil. Was ihn auszeichnet, sind geniale Pässe, lang und ins Torgetümmel gezielt oder elliptisch über den weiten Platz geschossen wie eine Harpune. Wie alle erstklassigen Kicker agiert Özil in der vierten Dimension, er antizipiert, wohin der Ball will, und besetzt vorlaufend den Ort, an dem man im Bruchteil einer Sekunde nach einem Anspielpunkt suchen wird. Er operiert, wenn nicht mit der Playstation im Kopf der Kollegen, so doch mit den objektiven Möglichkeiten, die sich in einem gegebenen Moment aus der Spieldynamik ergeben. Schon sein Schalker Trainer Mirko Slomka attestierte dem 18jährigen das Vermögen, ein zu Spiel "lesen": "Das Markenzeichen einer Nummer 10". Diese Gabe war auch beim Debut in der Nationalelf von Anfang an sichtbar. "Özil hat unglaubliche Möglichkeiten", ließ Ex-Nationalspieler Thomas Häßler wissen: "Er kann ein Spiel lesen, er kann dribbeln, er kann den tödlichen Pass spielen und Tore erzielen. Auf so einen habe ich lange gewartet."
Mesut Özil erfüllt alle Anforderungen an einen Fußball-Messias. Nicht nur die Plötzlichkeit, mit der er zur Weltmeisterschaft 2010 auf der Bildfläche erschien, auch sein stilles Betragen, seine höfliche Zurückhaltung und die Souveränität, mit der er die fußballerischen Loyalitätskonflikte zwischen der Türkei, seinem zweiten Heimatland, und Deutschland entschied, machten ihn zur respektierten Identifikationsfigur aller Ethnien und Altersgruppen. Für Angela Merkel wird er zum politischen Glücksfall, und sie lässt es sich nicht nehmen, Mesut Özil nach dem 3:0 EM-Qualifiaktionssieg der Deutschen gegen die Türkei in der Kabine persönlich zu seinem tapferen Auftritt zu gratulieren. Dass Zinédine Zidane, das algerische Einwandererkind, das zum Weltstar wurde, Özils wichtigstes Vorbild war, kommt nicht von ungefähr. Auch auf verlorenem Posten, im toten Winkel westlicher Karriereleitern, das bewies der spätere Spielmacher von Real Madrid, ließ sich der kühnste Traum verwirklichen. Die Özils hatten sich zwar nicht aus einem anderen Weltteil nach Europa aufgemacht, doch fußballerisch liegt das südostanatolische Diyarbakir, aus dessen Gegend die Familie ursprünglich stammt, weiß Gott, nicht im Zentrum. Der Großvater kam zunächst allein nach Deutschland und heuerte in der Zeche Graf Bismarck an. Die Familie holte er nach, als Özils Vater Mustafa 2 Jahre alt war. Im Bergbau gab es keine Zukunft mehr, und so führte Mustafa zunächst ein Café, fuhr seinen sechjährigen Sohn gewissenhaft zum Training bei Westfalia 04 und später zu Teutonia Schalke und Rot-Weiß Essen, bis er ganz offiziell Mesuts Betreuung übernahm. Denn der schmächtige Irrwisch hatte sich fast über Nacht zum Fußball-Joker gemausert, und bald war er nicht mehr nur der bestgehütete Geheimtipp des Ruhrgebiets.
Auch in seiner Erscheinung hat Mesut Özil in wenigen Jahren Riesenschritte gemacht. Vom über die Stirn gestülpten Haarhelm zum Wuschelkopf, von der steif gegeelten Bürstenfrisur mit blondierter Strähne zur schlecht und recht gefönten Surfertocke und schließlich vom maskulinen Kurzhaarschnitt zur tiefschwarz glänzenden Winnetou-Frisur mit mittigem Scheitel und schmalem Stirnband, das Haar halblang zurückgekämmt, Torero-Style, im Nacken ölig gewellt. Die jüngste Metamorphose lässt seine androgynen Züge noch deutlicher hervortreten, mehr denn je erinnert sein gespannter Blick im Feuer des Gefechts an Michelangelos Sybillenaugen. Auf dem Rasen erkennt man ihn leicht, wie er schlacksig, lässig, in unerschütterlicher Ruhe seinen Mann steht. Özil vergißt nie, dass er nur ein Rädchen in einem Ganzen ist, und gleichzeitig stellt er sein Licht nicht unter den Scheffel. Sein schlankes Sichwegdrehen, seine Grazie, Ökonomie und Konzentration, seine mühelose Eleganz und explosive Bescheidenheit sind die unverhoffte Antwort auf den Traum der Weimarer Klassik vom perfekten Kunstwerk, in dem Sinnlichkeit und Formtrieb zur Balance finden. Dass der Mensch nur da ganz Mensch ist, wo er spielt, wie Schiller meinte, wird von Özil aufs Schönste verkörpert. Fast möchte man ihm etwas Rehhaftes andichten, doch dann wäre er das Riesenreh aus "Brüderchen und Schwesterchen", oder besser noch ein scheuer Avatar von Pandora mit dem schwerelosen Bewegungsmuster eines Außerirdischen.
Der spanische Fotograf Nacho Alegre, dem Özils unkonventionelle Fotogenität nicht entgangen war, hatte sich vor dem Shooting Rudolph Valentino-Porträts angesehen. Besonders in der Matadoren-Schnulze "Blood and Sand" von 1922 ist die Ähnlichkeit verblüffend. Johnny Blood McNally, die vor 4 Jahren von George Clooney in "Leatherheads" nachempfundene amerikanische Fußball-Legende, bezog aus dem Valentino-Filmtitel seinen Spitznamen. Stan Laurel parodierte "Blood and Sand" schon im Jahr seines Erscheinens als "Rhubarb Vaselino" in "Mud and Sand". Dabei probiert er nicht nur so ziemlich alle von Özils Haarstilen durch, er machte auch unmissverständlich klar, dass in den höchsten Idealen der Männlichkeit Erhabenes und Komisches nah beieinander liegen. Und mit ihnen hat Özil es in Madrid zu tun. In der alten Königsstadt assoziiert man Fußball nicht mit den Werten der Arbeiterklasse; Arbeit an sich gilt eher als unfein, und man lässt sich ungern bei ihr erwischen. Auch auf dem Rasen sieht man keine Tugend darin, sie zu heroisieren. Selbst in der höchsten Not zählt wie vor dem Stier die Eleganz und Bewahrung der Würde. Als "erhaben" und "majestätisch" wird der deutsche Spieler von der spanischen Presse in seinen besten Momenten gelobt. Auch der schöne Ronaldo entspricht trotz seiner Torrekorde diesem Ideal des Ritter-Athleten, gerade weil es in seiner Genialität kein System gibt und er so viele seiner Freistöße hoch in den Rang vergeigt wie ein Torero, der seine Montera einer Senorita zuwirft. In einem Match gegen Levante warf er sich nach einem Tor auf die Knie und drückte den schlanken Rücken zu einer Siegerpose durch, die José Tomás gut angestanden hätte. So weit würde Özil nie gehen, auch wenn er weiß, dass es auf die Bella Figura sehr ankommt: "Die anderen haben gemerkt, dass ich sie auch in Szene setzen kann", sagte er bald nach seiner Ankunft in Madrid mit Blick auf das Tauwetter, das ihn in den Spielzug integrierte. Einmal wies er selbst darauf hin, "dass ich nach Toren eher ruhig bleibe. Ich inszeniere mich dann nicht." Darin, dass man von Mesut Özil keinen exhaltierten Torjubel sehen wird, steckt eine komplexe Botschaft. Zum einen ist Özils Understatement gerade in deutschen Kontexten ein subtiles Veto der Männlichkeit, die er als türkisches Erbe aus einer patriarchalischen Kultur empfangen hat. Zum anderen ist Özils Zurückhaltung, wenn kein Gebot der Taktik, so doch gottesfürchtige Hybris-Angst. Denn der Koran-Verse murmelnde Star versteht seine Begabung als ein Himmelspfand, das nicht ihm gehört und das er gut zu verwalten hat. So erklärt sich, dass er auf dem Platz oft wie ein Medium wirkt, ein Instrument, das vom Wechselglück des Kampfes bespielt wird. "Wenn er leidet", schrieb die "Financial Times" einmal, "sieht er genauso aus, wie wenn er genießt. Mesut Özil spielt ohne Mimik Fußball. In seinem Gesicht ist nichts außer diesem steinernen Ausdruck absoluter Konzentration."
Es ist gerade dieses Pokerface, das so unwiderstehlich an große Komiker wie Stan Laurel und Buster Keaton erinnert, in ihrer unerschütterlichen Noblesse die Gotteskinder des Kinos, melancholisch, keusch, allen Katastrophen gewachsen. Ein Hauch von Schmerzlichkeit stiehlt sich höchstens beim Rudeltaumel auf sein Gesicht. Körperkontakt liegt ihm nicht, Umarmungen und Küsse wehrt er höflich ab. Diese Einsamkeit, die den wortkargen Spieler wie eine Aura umgibt, ist auch ein Produkt seiner türkischen Herkunft, die dem Mann die ganze Verantwortung zuschiebt. Sie ist dem Skeptizismus Baltasar Graciáns verwandt und seinen Maximen der taktischen Lebensklugheit. "Verschwiegenheit ist der Stempel eines fähigen Kopfes", dekretierte er und: "Mit Zurückhaltung muss man vorschreiten, wo tiefer Grund zu fürchten ist." Auch, dass Özil in Madrid so überzeugend den Caballero gibt, hat mit dem Gelsenkirchner Bolzplatz zu tun. Fußball war für ihn schon damals ein Duell, die zivilisierte Variante des Krieges: "Wir haben unsere Probleme nie durch Prügeleien gelöst, sondern auf dem Fussballplatz." Dass die strikte Achtung der Hierarchien dazugehört, hat Ronaldo inzwischen wohlwollend bemerkt und vergütet: wenn er Özils kaprizenlose Zuarbeit in Pässen zurückzahlt, werden die beiden zur Naturgewalt im Stadion Barnabéu.
Neben dem Cousin wurde Mesut zum Shooting auch von einem alten Freund aus dem Ruhrgebiet, seinem Vater Mustafa und einem langjährigen Vertrauten der Familie begleitet. Drei Stunden lang sahen sie zu, wie Mesut klaglos von einem Look in den anderen wechselte, im Vorbeigehen mit seinen Freunden witzelte, sie immer einmal wieder kurz umarmte, womit er zeigte, dass er ihre Geduld zu schätzen wusste und nicht im Traum daran dachte, vor der Kamera auf ein Podest zu steigen. Nicht ein einziges Mal griffen die jungen Männer in das Gespräch der Älteren ein, obwohl sie ihm aufmerksam folgten. Und vielleicht ist damit mehr über das Ethos Mesut Özils gesagt, als alle Interviews es bieten können. Denn es kann erklären, warum der Spieler seinem Schalker Trainer Mirko Slomka wie "ferngesteuert" von Vater und Berater erschien. Hochachtung vor Seniorität ist sicher vorhanden und hilft Özil im Umgang mit exzentrischen Trainern wie José Mourinho. Doch die Akzeptanz von Vaterfiguren trägt auch andere Früchte. Sie fördert die Ausbildung eines reichen Innenlebens und einer Diskretion, der es nicht in jedem Moment auf eine ausdrucksstarke Übersetzung ankommt. Nur einmal an diesem Nachmittag widerspricht Mustafa Özil entschieden, als ich von Mesuts Schüchternheit spreche: "Nur weil er zurückhaltend ist, muss er nicht schüchtern sein", erwidert der Vater: "Wenn er in einen Raum kommt, sieht er alles, er versteht, was das für Menschen sind, er hat sie alle im Blick."
Im Blick hat Mesut Özil auch seine berufliche Zukunft, bei der er sich an den ganz Großen, Zidane und Messi, orientiert. Leise und konzertiert arbeitet der 23jährige an seiner Karriere und scheut dabei berufliche Risiken so wenig wie steile Pässe. Dass er den Sprung zu El Real Madrid gewagt hat, garantiert ihm das betreuerische Input an der Spitze seiner Zunft. Anders als beim FC Barcelona, der seinen Ruf zu verteidigen hat, ist er in Madrid in eine Aufholjagd involviert, die seinem jugendlichen Hunger sehr entgegenkommt. Und dann ist da noch die deutsche Nationalmannschaft, die wie El Real um die höchste Trophäe in ihrer Liga buhlt. In beiden Teams hat er das Glück, in offensiven Fußball involviert zu sein, in das Spiel der Zukunft, das maximale Verantwortung mit maximaler Intuition paart. Und er selbst weiß nur zu gut, dass er damit alle Chancen hat, zu einer der ersten Fußball-Legenden des Dritten Jahrtausends zu werden.
Mesut und Serdar
Neben dem Cousin wurde Mesut zum Shooting auch von einem alten Freund aus dem Ruhrgebiet, seinem Vater Mustafa und einem langjährigen Vertrauten der Familie begleitet. Drei Stunden lang sahen sie zu, wie Mesut klaglos von einem Look in den anderen wechselte, im Vorbeigehen mit seinen Freunden witzelte, sie immer einmal wieder kurz umarmte, womit er zeigte, dass er ihre Geduld zu schätzen wusste und nicht im Traum daran dachte, vor der Kamera auf ein Podest zu steigen. Nicht ein einziges Mal griffen die jungen Männer in das Gespräch der Älteren ein, obwohl sie ihm aufmerksam folgten. Und vielleicht ist damit mehr über das Ethos Mesut Özils gesagt, als alle Interviews es bieten können. Denn es kann erklären, warum der Spieler seinem Schalker Trainer Mirko Slomka wie "ferngesteuert" von Vater und Berater erschien. Hochachtung vor Seniorität ist sicher vorhanden und hilft Özil im Umgang mit exzentrischen Trainern wie José Mourinho. Doch die Akzeptanz von Vaterfiguren trägt auch andere Früchte. Sie fördert die Ausbildung eines reichen Innenlebens und einer Diskretion, der es nicht in jedem Moment auf eine ausdrucksstarke Übersetzung ankommt. Nur einmal an diesem Nachmittag widerspricht Mustafa Özil entschieden, als ich von Mesuts Schüchternheit spreche: "Nur weil er zurückhaltend ist, muss er nicht schüchtern sein", erwidert der Vater: "Wenn er in einen Raum kommt, sieht er alles, er versteht, was das für Menschen sind, er hat sie alle im Blick."
Im Blick hat Mesut Özil auch seine berufliche Zukunft, bei der er sich an den ganz Großen, Zidane und Messi, orientiert. Leise und konzertiert arbeitet der 23jährige an seiner Karriere und scheut dabei berufliche Risiken so wenig wie steile Pässe. Dass er den Sprung zu El Real Madrid gewagt hat, garantiert ihm das betreuerische Input an der Spitze seiner Zunft. Anders als beim FC Barcelona, der seinen Ruf zu verteidigen hat, ist er in Madrid in eine Aufholjagd involviert, die seinem jugendlichen Hunger sehr entgegenkommt. Und dann ist da noch die deutsche Nationalmannschaft, die wie El Real um die höchste Trophäe in ihrer Liga buhlt. In beiden Teams hat er das Glück, in offensiven Fußball involviert zu sein, in das Spiel der Zukunft, das maximale Verantwortung mit maximaler Intuition paart. Und er selbst weiß nur zu gut, dass er damit alle Chancen hat, zu einer der ersten Fußball-Legenden des Dritten Jahrtausends zu werden.
Witek Orski and Janek Zamoyski
Witek Orski and Janek Zamoyski, two Warsaw born photographers, opened Czulosc in 2010, launching Poland's first true contemporary photo gallery.
“At least it meant we had somewhere to show our own work,” says the pleasantly modest 26-year-old Orski, whose gritty, sexually perverse work contrasts sharply with the gallery's location and name in Praga, the old Embassy area of gentile Warsaw. Czulosc, by the way, is Polish for both light sensitivity and being tender.
“Photography offers the most non-pretentious way of telling what I see. It's intuitive,” adds Zamoyski, 34, whose sideways views of Baltic seaside days captures his off-kilter aesthetic.
Though delighted to be hosting Euro 2012, and its influx of curious foreigners, neither is optimistic about their team's chances. “Our national team is pretty shitty, but everyone believes there is a chance we can actually win!” smiles Witek.
They charge no fees to artists showing in Czulosc; they must simply supply the photos and prints. The duo’s huge circle of friends guarantees that their openings, which happen “most months,” are absolute must-attend events, packed with this country's clever and beautiful ladies.
“Polish women are ambitious and elegant and feminine all at the same time. But there is a huge conservative background that they want to break out of,” argues Witek, while Zamoyski chimes in: “For Polish girls, the lady factor is important. They are outgoing yet prudish. But that makes them more a challenge!”
“Official galleries are against us,” insists Zamoyski. “They say we are less interested in art than sex, drugs and rock'n roll. But the truth is we are just as interested in art as sex, drugs and rock n roll. We treat these four things all very seriously!”
Hence, this duo are the ideal candidates for our new photo column The Beautiful Fan where they will present female fans from the participating Euro countries.
The sexiest girl in Poland at the moment: CHARLOTTE by Maciek Kobielski
When we shot our Warsaw portfolio with Maciek Kobielski we met some of Poland's loveliest models. In true Sepp style, Charlotte posed for us in Warsaw's coolest photo gallery. Soon our website will have a daily entry from Warsaw called "The Beautiful Fan" shot by Witek Orski and Janek Zamoyski, the owners of the gallery.
Close-up of the Designer Jerseys
Our reliable printer did us a favor last Saturday and took 50 copies out of the regular print run so we could have a little Japanese BBQ bash to launch our new issue of Sepp Football Fashion. Andreas Murkudis an avid footballer himself and the owner of the best fashion store in Berlin hosted us and we had an exhibit of the breathtaking designer jerseys from the new issue.
Sepp will be in stores on June 5th, 2012!
Sepp Designer Jerseys
Sepp Designer Shirts now grace the window at Andreas Murkudis
Russian Sup Anna S. works the Missoni
We always look forward to this shoot. What kind of football jerseys will our favorite designers send us and what kind of cool model is into football and wants to work them. This time we found Moscow babe Anna Selezneva who thinks Russia will do well like in the last Euro. We think she does very well in front of the camera. Photos courtesy of the great Horst Diekgerdes.
Swiss artist Beni Bischof expresses what many think!
There have been rumours on blogs that Sepp is a Fifa initiative to improve Sepp Blatter's image. Not true... our icons are called Sepp Herberger and Sepp Maier.
Giving autographs is the one thing a player can not get tired of...
When we were in Madrid to shoot Mesut Ozil for our cover it was nearly impossible to go anywhere without attracting the public's attention. Cab drivers, passer-by's, children -- it seems that everyone in Madrid is a football fiend. So Mesut was obliged to give a lot of autographs... and he did so patiently. The mark of a true star.
Yes, we asked Mesut for his autograph
We traveled to Madrid in April to do a shoot with Mesut Oezil. Nacho Alegre from Apartamento magazine was the brilliant photographer and we managed to re-look the most creative midfielder in the world as a modern day Matador.
We went to Warsaw and fell in love with Poland. Here the stadium of the local team Legia
Our new issue of Sepp is coming out the weekend of May 26th. On our blog "The Beautiful Game" we will start showing you little previews now.